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Antwort |
Heisse Bäder steigern bekanntlich das Wohlbefinden und
lindern bei Rheumatikern chronische Schmerzen. Eine Badetherapie bessert
aber auch die Blutzuckerwerte bei Diabetes mellitus, hat eine Studie in
den USA ergeben (NEJM 341, 1999, 924).
Dr. Philip L. Hooper vom McKee Medical Center in Loveland im US-Staat
Colorado hat acht Typ-2-Diabetiker im Alter von 43 bis 68 Jahren sechs
Tage pro Woche je eine halbe Stunde in einen Whirlpool gesetzt. Das
Wasser war dabei 37,8° bis 41°C warm. Nach drei Wochen hatten sich der
mittlere Nüchternblutzucker im Durchschnitt von 182 auf 159 mg/dl und
der HbA1c-Wert von 11,3 auf 10,3 Prozent statistisch signifikant
verringert. Ausserdem nahmen die Patienten im Mittel um 1,7 kg ab und
berichteten, dass sie mit fortschreitender Badebehandlung besser
schlafen konnten und sich allgemein wohler fühlten. Die günstigen
Effekte werden dadurch erklärt, dass die heissen Bäder die Durchblutung
der peripheren Muskeln fördern. Quelle Ärzte Zeitung, 7.10.1999 |